
Das Projekt „Trauer unterm Flutlicht„ wurde von BBAG e.V. – Beratungsstelle Inklusion im Fußball, KickIn! (Carlo Kosok) und dem Projekt Trauer und Fußball (Carmen Mayer) initiiert und vom DFL-Förderpool PFIFF im Jahr 2022 und von Juni 2023 Mai 2024 gefördert.
Aus diesem Projekt ging das Netzwerk „Trauer unterm Flutlicht“ hervor. Es besteht aus Mitarbeitenden von Vereinen und Fanprojketen. Es findet ein regelmäßiges Online-Treffen sowie auch ein Treffen vor Ort statt.
Das letzte vor Ort Treffen fand im November 2025 beim 1. FC Magdeburg statt. Einblicke zu dem Treffen finden sich hier.
Ansprechperson für das Netzwerk „TRauer unterm Flutlicht“ ist Carmen Mayer vom Projekt „Trauer und Fußball“. Nehmt gerne Kontakt auf, wenn ihr Interesse habt.
Rückblick auf den Projektablauf:
Projektförderung:
Das Projekt „Trauer unterm Flutlicht“ wurde im Jahr 2022 und von Juni 2023 bis Mai 2024 vom DFL-Förderpool PFiFF (Pool zu Förderung innovativer Fußball- und Fankultur) gefördert.
Ansprechpersonen:
Carlo Kosok (Beratungsstelle Inklusion im Fußball, KickIn!)
Carmen Mayer (Projekt Trauer und Fußball)

Projektinhalt
Bei den Vereinen ist eine etablierte Trauerkultur bezogen auf Fans und Mitgliedern noch weniger ausgeprägt und Mitarbeitende stehen immer wieder vor der Herausforderung Anfragen von trauernden Fans und deren Umsetzung gerecht zu werden. So haben sie zwar einzelne Angebote zur Trauerkultur entwickelt, aber es gibt keine festgeschriebene transparente Struktur. Diese Lücke wollten wir gerne angehen und konnten dabei zwei Vereine als Kooperationspartner gewinnen.
Kooperationspartner:
Im Zeitraum von Januar bis Dezember 2022 war der Hamburger SV Kooperationspartner. Der HSV hat sich schon länger mit einer eigenen Trauer-und Gedenkkultur beim HSV auseinandergesetzt.
Von Juni 2023 bis Mai 2024 war Hertha BSC unser Kooperationspartner und diente als Modellstandort.

Projektumsetzung
Das Projekt „Trauer unterm Flutlicht“ hat ein Netzwerk für Mitarbeitende aus Vereinen und Fanprojekten geschaffen, um sich regelmäßig zu dem Thema auszutauschen und bei akuten Bedarfen oder Fragen unterstützend zur Seite zu stehen.
Zudem wurden zwei Handlungsempfehlungen entwickelt:
Zum einen auf individueller Ebene „Umgang mit trauernden Fans und Mitgliedern“, zum anderen auf struktureller Ebene „Handlungskonzept zu Tod und Trauer im Fußballverein“.
Ebenso gibt es verschiedene Qualifizierungsangebote rund um das Thema “Trauerkultur im Verein” für Mitarbeitende in Vereinen, Fanprojekten und Fanclubs.
Somit leistete das Projekt „Trauer unterm Flutlicht“ einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung und Etablierung einer individuell gestalteten inklusiven Trauerkultur in den Vereinen für die Zielgruppe Fans und Mitglieder.

