Trauerkultur im Fußball

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Wenn Fußball und Trauer aufeinander treffen  – Ein Querpass durch die Trauerkultur im Fußball

Gerade im Fußball ist das Thema Trauer und Tod sehr sichtbar. Man denke nur an die Schweigeminute, den Trauerflor oder die Choreographien für verstorbene Fußballer oder verstorbene Fußballfans.

Auch berichten FußballerInnen und Fußballfans immer mal wieder in Interviews darüber, wie sie mit ihrer persönlichen Trauer nach dem Tod eines für sie wichtigen Menschen umgegangen sind.

Meine Motivation zu diesem Projekt entstand durch meine eigene Erfahrung, dass der Fußball mir nach dem Tod meiner beiden Kinder die Möglichkeit gegeben hat, Kraft zu tanken, abzuschalten und 90 Minuten allen Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Seit 2006 sammle ich Artikel aus Zeitungen, Fanzines, Fußballmagazinen, Interviews, Fotos, Aufsätze, Zitate etc., die sich mit Fußball und Trauer beschäftigen.

Das Ergebnis meiner Sammlungen habe ich in einer wissenschaftlichen Arbeit festgehalten die der Frage nachgeht, was passiert wenn Fußball und Trauer aufeinandertreffen. Welchen Beitrag kann Fußball zur Trauerkultur leisten? Wer mehr über diese wisssenschaftliche Arbeit erfahren möchte, findet hier weitere Informationen.

In Kooperation mit Tobi, der Fußballfan, guter Freund und Medienfachmann ist,  habe ich dann dieses Websitenprojekt ins Leben gerufen.

Wir hoffen, mit diesem Projekt auch etwas dazu beizutragen zu können, das (Tabu)Thema Tod und Trauer wieder mehr ins Leben zu holen, dass es wieder selbstverständlicher wird für uns.
Denn eines ist sicher, früher oder später werden wir alle sterben, aber „Keine Angst, im Himmel wird auch Fußball gespielt!“, weiß Uwe Seeler.

 

Here you can find information about our project in English.