Trauer unterm Flutlicht

Ein Flutlicht, das auf Wolken steht, ragt in den blauen Himmel. Im Bild steht der Text "Trauer unterm Flutlicht" gefördert vom DFL-Förderpool PFIFF. Darunter die Logos von KickIn!, Trauer und Fußball sowir Trauer unterm Flutlicht.
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Das Projekt „Trauer unterm Flutlicht“ wurde von BBAG e.V. – Beratungsstelle Inklusion im Fußball, KickIn! (Carlo Kosok) und dem Projekt Trauer und Fußball (Carmen Mayer) initiiert und vom DFL-Förderpool PFIFF bis Mai 2024 gefördert.

Auch nach dem Ende der Förderung geht es mit dem Projekt weiter und es unterstützt Vereine bei der Etablierung einer eigenen Trauerkultur im Fußball. Ein wichtiger Baustein des Projekts ist das Netzwerk „Trauer unterm Flutlicht“, das aus Mitarbeitenden von Vereinen und Fanprojketen besteht. Einmal im Jahr trifft sich das Netzwerk vor Ort und einmal pro Jahr online.
Dieses Jahr im November 2025 hat sich das Netzwerk beim 1. FC Magdeburg getroffen. Einblicke zu dem Treffen finden sich hier.
Mitarbeitende aus Vereinen und Fanprojekten sind herzlich willkommen.

Ansprechperson für das Netzwerk ist Carmen Mayer vom Projekt „Trauer und Fußball“. Nehmt gerne Kontakt auf, wenn ihr Interesse habt.

 

Rückblick auf den Projektablauf: 

Projektförderung:
Das Projekt „Trauer unterm Flutlicht“ wurde im Jahr 2022 und von Juni 2023 bis Mai 2024 vom DFL-Förderpool PFiFF (Pool zu Förderung innovativer Fußball- und Fankultur) gefördert.

Ansprechpersonen:
Carlo Kosok (Beratungsstelle Inklusion im Fußball, KickIn!)
Carmen Mayer (Projekt Trauer und Fußball)

Rundes Logo von Trauer unterm Flutlicht zeigt einen weißen Schriftzug mit "Trauer unterm Flutlicht". Daneben ist ein Flutlicht mit blauen Lampem, das auf Wolken steht.

Projektinhalt
Bei den Vereinen ist eine etablierte Trauerkultur bezogen auf Fans und Mitgliedern noch weniger ausgeprägt und Mitarbeitende stehen immer wieder vor der Herausforderung  Anfragen von trauernden Fans und deren Umsetzung gerecht zu werden. So haben sie zwar einzelne Angebote zur Trauerkultur entwickelt, aber es gibt keine festgeschriebene transparente Struktur. Diese Lücke wollten wir gerne angehen und konnten dabei zwei Vereine als Kooperationspartner gewinnen.

Kooperationspartner:
Im Zeitraum von Januar bis Dezember 2022 war der Hamburger SV  Kooperationspartner. Der HSV hat sich schon  länger mit einer eigenen Trauer-und Gedenkkultur beim HSV auseinandergesetzt.

Von Juni 2023 bis Mai 2024 war Hertha BSC unser Kooperationspartner und diente als Modellstandort.

HSV-Raute          

Projektumsetzung
Das Projekt „Trauer unterm Flutlicht“ hat ein Netzwerk für Mitarbeitende aus Vereinen und Fanprojekten geschaffen, um sich regelmäßig zu dem Thema auszutauschen und bei akuten Bedarfen oder Fragen unterstützend zur Seite zu stehen.

Zudem wurden zwei Handlungsempfehlungen entwickelt:
Zum einen auf individueller Ebene „Umgang mit trauernden Fans und Mitgliedern“, zum anderen auf struktureller Ebene „Handlungskonzept zu Tod und Trauer im Fußballverein“.

Ebenso gibt es  verschiedene Qualifizierungsangebote rund um das Thema “Trauerkultur im Verein” für Mitarbeitende in Vereinen, Fanprojekten und Fanclubs, die kontiniuerlich weiterentwickelt werden.

Somit leistet das Projekt „Trauer unterm Flutlicht“ einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung und Etablierung einer individuell gestalteten inklusiven Trauerkultur in den Vereinen für die Zielgruppe Fans und Mitglieder.

Ausführliche Informationen dazu finden sich auf der Webseite von „Trauer unterm Flutlicht“.